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descriptionVollmond
Jeder zehnte Deutsche ist betroffen: Die Nachtruhe ist gestört, erholsamer Schlaf stellt sich nicht ein. Auslöser sind Atemaussetzer, Alkohol, Hormone oder die Gene.
descriptionVerschiedenes Gemüse
Ernährungsbedingte Krankheiten nehmen zu. Wer sich dagegen gesund ernährt, schafft die beste Voraussetzung für ein gesundes, langes Leben.
descriptionBlutdruckmessung
Tückisch: Zu hoher Blutdruck tut selten weh. Deshalb wird er oft nur zufällig entdeckt. Doch er ist Hauptrisikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall.
descriptionHomöopathische Globuli
24 Salze sollen die meisten Krankheiten lindern. Sie sollen einen gestörten Mineralstoffhaushalt – die mögliche Ursache der Beschwerden – ausgleichen.
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So werden Sie Schlafstörungen wieder los

Schlafstörungen sind nicht nur lästig, sondern auch ungesund – sie steigern das Risiko für Unfälle und bestimme Erkrankungen. Schon einfache Maßnahmen und pflanzliche Mittel können oft helfen, wieder besser einzuschlafen. Wie Sie Schlafprobleme wieder loswerden, dazu beraten wir Sie gerne bei uns in der Apotheke.

Wer sich nachts immer wieder von der einen auf die andere Seite wälzt, stündlich auf den Wecker schaut und oft vergeblich auf ein paar Stunden erholsamen Schlaf hofft, büßt ein gutes Stück Lebensqualität ein. Denn: „Erholsamer Schlaf ist die Voraussetzung für Leistungsfähigkeit, Belastbarkeit, Konzentration und emotionale Stabilität“, sagt Prof. Ulrich Koehler, Leiter des Schlafmedizinischen Zentrums am UKGM in Marburg. Und wer wenig schläft, lebt gefährlicher: Das Unfallrisiko ist bei fehlendem Schlaf dreimal höher, was dazu führt, dass etwa 25 Prozent aller Unfälle auf deutschen Autobahnen durch Schläfrigkeit verursacht werden. Bei chronischen Schlafstörungen steigt zudem das Risiko für viele körperliche und psychische Erkrankungen.

Häufige Ursachen: verschobener Tag-Nacht-Rhythmus und Bewegungsmangel
Ganz oft spielen bei den Patienten ein verschobener Tag-Nacht-Rhythmus und Bewegungsmangel eine entscheidende Rolle. Der Schlüssel für einen gesunden Rhythmus ist nämlich das Licht, erklärt der Schlafexperte und Diplom-Psychologe Werner Cassel: „Das Licht bestimmt maßgeblich unseren Schlaf-Wach-Rhythmus. Grund dafür ist das Schlafhormon Melatonin. Das Hormon wird verstärkt ausgeschüttet, wenn es dunkel ist und fördert so am Abend und in der Nacht einen erholsamen Schlaf. Sobald es ausreichend hell wird, stoppt das Licht die Melatoninproduktion und macht uns fit für den Tag.“ Licht funktioniert dabei wie ein Medikament.

„Etwa gegen 21 Uhr wird die Produktion des Schlafhormons im Körper richtig angekurbelt und fällt dann morgens nach drei Uhr wieder langsam ab. Je weniger Licht wir abends und in der Nacht abbekommen, umso höher ist die Konzentration des Hormons, das für erholsamen Schlaf sorgt. Schon das Licht der meist recht hellen Badbeleuchtung beim Zähneputzen am Abend kann dabei störend sein“, so Cassel.

Vor allem vormittags viel Licht tanken
Umgekehrtes gilt für den Tag: helles Licht stoppt die Produktion des Schlafhormons und macht fit für den Tag. Besonders am Vormittag sollte man viel Licht tanken. Daher sollten Sie – wenn es geht – lieber mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren oder wenigstens das Auto nicht vor der Tür parken, sondern ein Stück zu Fuß laufen. Und: Verbringen Sie Ihre Mittagspause am besten draußen. Laut Werner Cassel haben zahlreiche Studien belegt: „Licht und körperliche Bewegung – besonders am Vormittag – fördern den Tiefschlaf in der Nacht. Dafür sollte man den Übergang von Dunkelheit zu Tageslicht für den Körper möglichst kontrastreich gestalten. Also morgens am besten gleich die Rollos hoch und die Fenster auf machen, abends wenig und am besten nur gedämpftes künstliches Licht einsetzen. Der richtige Einsatz von Licht ist sehr wichtig für die Bekämpfung von Schlafstörungen.“

Eine weitere Rolle spielt bei Schlafstörungen oft übermäßiger Konsum elektronischer Medien – sei es per Computer oder Fernsehen – der besonders abends vor dem Schlafen wie ein Aufputschmittel wirken kann. Sorgen und Ängste, die sich häufig vordringlich um das Schlafen drehen, tragen ebenfalls dazu bei, dass bei vielen die nötige Ruhe nicht einkehrt. In diesem Fall können zum Beispiel die Korrektur übertriebener Erwartungen an den Schlaf sowie Entspannungstechniken helfen.

Weitere Tipps für einen gesunden Schlaf:
  • Viel Licht und körperliche Aktivität am Tage fördern guten Schlaf.
  • Gehen Sie möglichst gelassen mit dem Thema Schlaf um. Eine schlechtere Nacht ist keine Katastrophe. Versuchen Sie vor allem nicht, den Schlaf zu erzwingen – das klappt sowieso nicht.
  • Sorgen Sie dafür, dass Sie sich im Bett wieder wohlfühlen. Bei wenig Licht ein schönes Buch zu lesen oder ein Hörbuch zu hören, kann eine sinnvolle Vorbereitung für guten Schlaf sein.
  • Etwa ein bis zwei Stunden vor Beginn der Nachtruhe sollten Sie blaues Licht vermeiden – also am besten keinen Computer, kein Smartphone oder Tablet mehr benutzen.
  • Versuchen Sie während der Nacht, sich nicht zu sehr zu kontrollieren. Schauen Sie am besten ab dem Zubettgehen gar nicht mehr auf die Uhr. Und drehen Sie den Spieß einfach mal um: Versuchen Sie nicht krampfhaft einzuschlafen, sondern die Augen offen zu lassen und wach zu bleiben. Das lenkt ab und macht müde.
  • Machen Sie eine Liste mit allem, was Sie am nächsten Tag erledigen müssen. So können Sie sicher sein, dass Sie nicht vergessen, und müssen im Bett nicht darüber nachdenken.
Pflanzliche Hilfe bei Schlafstörungen
Wenn diese Maßnahmen nicht helfen, können bei Schlafstörungen auch pflanzliche Mittel zum Einsatz kommen. Eine entspannende und schlaffördernde Wirkung haben zum Beispiel Melisse, Hopfen, Baldrian und Lavendel. Passionsblumenkraut soll den Schlaf verlängern. Aus diesen Heilpflanzen können Sie sich abends einen Tee zubereiten. Kombinieren können Sie sie nach Ihren eigenen Vorlieben. Gut ist, wenn Sie die Zubereitung des Tees zu einem abendlichen Schlafritual machen – dann wirkt auch das bereits beruhigend.

Mehr zum Thema Schlafstörungen.

Was Sie selbst gegen Schlafstörungen tun können und welche Mittel zur Behandlung eingesetzt werden, erfahren Sie bei uns in der Apotheke.


Quellen:
Pressemitteilung des Universitätsklinikums Gießen und Marburg: Tipps statt Tabletten bei Schlafstörungen

ÄrzteZeitung online: Depression/Schlafstörungen: Pflanzliche Mittel für die Psyche
ÄrzteZeitung online: Nicht computern vor dem Schlafengehen


Hopfentee
© Thinkstock
Schlaffördernder Abendtrunk: Tees mit Lavendel, Baldrian, Melisse oder Hopfen wirken entspannend und können helfen, wieder besser einzuschlafen.