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Weiße, ebenmäßige Zähne und festes Zahnfleisch signalisieren Gesundheit und Schönheit. Mit gezielter Pflege bleibt das Gebiss ein Leben lang erhalten.
descriptionVerschiedenes Gemüse
Ernährungsbedingte Krankheiten nehmen zu. Wer sich dagegen gesund ernährt, schafft die beste Voraussetzung für ein gesundes, langes Leben.
descriptionBlutdruckmessung
Tückisch: Zu hoher Blutdruck tut selten weh. Deshalb wird er oft nur zufällig entdeckt. Doch er ist Hauptrisikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall.
descriptionHomöopathische Globuli
24 Salze sollen die meisten Krankheiten lindern. Sie sollen einen gestörten Mineralstoffhaushalt – die mögliche Ursache der Beschwerden – ausgleichen.
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Mit guter Mundhygiene Krebsrisiko reduzieren

Eine Studie zeigt: Schlechte Mundgesundheit steigert das Risiko für Krebs der oberen Luft- und Speisewege. Wer also seine Zähne regelmäßig und gründlich putzt, sorgt nicht nur für ein strahlendes Lächeln, sondern kann gleichzeitig sein Krebsrisiko reduzieren. Über die richtige Zahnpflege beraten wir Sie gerne bei uns in der Apotheke.

Schöne Zähne gelten als Zeichen für Attraktivität und Gesundheit – und die bekommt man nur, wenn man sich regelmäßig und gründlich die Zähne putzt. Doch gute Zahnhygiene hat noch einen weiteren positiven Aspekt: Denn laut einer europaweiten Studie erhöhen eine schlechte Mundgesundheit und unregelmäßige Zahnarztbesuche das Risiko für Krebs der oberen Luft- und Speisewege – etwa der Mundhöhle, des Kehlkopfs, des Rachens und der Speiseröhre. Wer also seine Zähne richtig pflegt und regelmäßig zum Zahnarzt geht, kann sein Krebsrisiko reduzieren.

Tipps für die richtige Zahnpflege
Zunächst einmal benötigen Sie für eine gute Mundhygiene die richtige Zahnbürste: Der Bürstenkopf sollte bei einer Handzahnbürste eine Größe von 2 bis 2,5 Zentimetern haben, so können Sie ohne Probleme alle Zahnflächen erreichen. Die Borsten sollten aus Kunststoff und mittelhart bis weich sein. Naturborsten sind nicht zu empfehlen, da sie meist sehr scharfkantig und unhygienischer sind. Nach dem Putzen sollte der Bürstenkopf offen trocknen können.

Die richtige Putztechnik
Beim Zähneputzen gilt die Regel von rot nach weiß – also vom Zahnfleisch zum Zahn. Überlegen Sie sich eine Systematik, die sie immer beibehalten. So vermeiden Sie, manche Bereiche doppelt zu putzen und andere dafür gar nicht. Auch der Druck muss stimmen. Denn: Wer mit zu viel Kraft putzt, fördert dadurch den Rückgang des Zahnfleisches. Gut ist ein Druck von maximal 150 bis 200 Gramm. Am besten probieren Sie es auf einer Briefwaage aus, um ein Gefühl für den richtigen Druck zu bekommen. Einige elektrische Zahnbüsten haben bereits einen integrierten Drucksensor, der zu hohen Druck anzeigt.

Putzen sollten Sie zwei bis dreimal täglich nach den Mahlzeiten – mindestens zwei Minuten lang. Wenn Sie allerdings saure Speisen oder Getränke wie Zitrusfrüchte, Joghurt, Fruchtsäfte oder Wein zu sich genommen haben, sollten Sie mit der Zahnreinigung noch etwas warten, sonst kann sich die oberflächliche Zahnsubstanzschicht abnutzen. Um auch die Zahnzwischenräume sauber zu halten, sollten Sie zusätzlich Zahnseide benutzen. Denn dort setzen sich Zahnbeläge besonders leicht fest.

Die geeignete Zahnpasta
Wichtig ist, dass Ihre Zahnpasta Fluorid enthält – in der Regel sind es 0,15 Prozent. Zudem sollte die Abrasivität – also die Schmirgelwirkung – der Zahnpasta nicht zu groß sein. Liegen bei Ihnen Zahnwurzeloberflächen frei, sollte Ihre Zahncreme eine möglichst niedrige Abrasivität aufweisen. Diese Pasten tragen oft „Sensitive“ im Namen. Haben Sie keine Probleme mit freiliegenden  Wurzeloberflächen, können Sie eine Zahnpasta mit mittlerer Abrasivität benutzen. Vorsicht bei sogenannten Raucherzahncremes: Da sie besonders abrasiv sind, sollten sie nur ab und zu verwendet werden, da sonst gesunde Zahnsubstanz abgerieben wird.

Ist es sinnvoll, zusätzlich Mundspülung zu verwenden?
Fluoridhaltige Mundspüllösungen (Fluoridanteil etwa 0,05 Prozent) sind gut für die Kariesprophylaxe. Das Fluorid wirkt sich positiv auf die Zahnsubstanz aus. Sie können die fluoridhaltige Spüllösung auch als Ersatz für das Zähneputzen nach dem Essen verwenden, wenn Sie keine Möglichkeit haben, sich die Zähne mit Bürste und Zahnpasta zu reinigen.

Die bereits erwähnte Studie zum Krebsrisiko hat jedoch ergeben, dass auch der exzessive Gebrauch von Mundspülungen (mehr als dreimal täglich) das Risiko für Krebs erhöht. Was die Ursache dafür ist und ob eine bestimmte Sorte von Mundspülung für die Risikoerhöhung verantwortlich ist, ist allerdings noch unklar und muss weiter untersucht werden. Es wird daher empfohlen, Mundspülungen nicht täglich zu verwenden.

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Weitere Informationen über Zahnreinigungsmittel und die richtige Zahnpflege erhalten Sie bei uns in der Apotheke.

Quellen:

Pressemitteilung der Universität Bremen: EU-Studie: Schlechte Mundgesundheit und unregelmäßige Zahnarztbesuche steigern Krebsrisiko

Ahrens, Wolfgang et al. (2014): Oral health, dental care and mouthwash associated with upper aerodigestive tract cancer risk in Europe: The ARCAGE study; Oral Oncology, Volume 50, Issue 6, Page 616-625.

Universitätsklinikum Ulm: Tipps für die richtige Zahnpflege


Zahnbürste und Zahnpasta
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Nicht nur gut für schöne Zähne: Wer sich regelmäßig die Zähne putzt, kann auch sein Krebsrisiko reduzieren.